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Dienstag, 21 Nov 2017
 
 
Bundesliga Spieltag 3 und 4
Geschrieben von: Volker Grigo   
Dienstag, 20. Oktober 2015 um 15:52 Uhr

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Der Stadtschreiber war gar nicht da, er war nicht mal in der gleichen Stadt, aber seriösen Journalismus sollte hier eh niemand erwarten, also mach ich mir halt die Welt, wie sie mir gefällt…
5: 3, 7:1, 12 Punkte, 23:9 Frames, Spitzenreiter - alles richtig, alles nett, aber eine Zahl beschreibt diesen Spieltag doch doch am besten: hundertdreiunddreissich. Herr Dietzel, was war das denn??? Kein Durchhaltevermögen? Schlecht geschlafen? Schlecht gestellt? Ein fieser Kick? Die falschen Farben gelocht? Und gezz erzähl‘ mir nich, datta nich auch noch ein bissken watt mehr drin gewesen wäre.

Samstag gegen die nominell gar nicht mal so starken Hamburger stockt unser Motor dann in der ersten Hälfte plötzlich und unerwartet heftiger als gedacht, weil Jan und Roman doch tatsächlich ihre Auftaktmatches abgeben und lediglich der Graf vom Eisenstein und unser Hochbegabter was für‘s Torverhältnis tun - in der zweiten Hälfte setzt sich dann aber doch erwartungsgemäß das routiniertere Wechkloppen der kleinen Kugeln unserer Ersten durch. Jan der Jüngere schafft es in den Decider, verliert hier knapp auf Respotted Black nach Re-Rack, der Graf ist in fast schon unheimlicher, konstanter und guter Form und dreht gegen einen gewissen Herrn Otto sein Match noch auf 3:2, ganz hohes Niveau, viele Breaks, gute Safeties. Lukas und Roman tun unterdessen fast unbemerkt, was Männer tun müssen. So macht Tennis Spaß!

Der Sonntag sieht dann einen deutlichen Kantersieg gegen Bür, der Punktverlust ist lediglich der gewagten Aufstellung eines unserer jungen und unerfahrenen Nachwuchstalente geschuldet, bei dessen Entwicklung wir uns noch auf einige Rückschläge werden einstellen müssen. Ismail gewinnt aber dann überraschend mit viel Glück und einigen geschenkten Punkten seine zweite Partie gegen einen Ex-Dortmunder, der Rest prügelt die Gelsenkirchener erbarmungslos in die Ringecke, um sie danach systematisch müde zu boxen. Einzig Roman setzt – wie oben bereits erwähnt – mit seiner 133 ein echtes Ausrufezeichen und schreit der ganzen Welt entgegen, dass wir nicht nur glücklich mit abgefälschten Freistößen oder verunglückten Flanken gewinnen können.

Sportdirektor Fischer nachher auf ESPN: „Schade, dass jetzt kein europäisches Team mehr in den Semifinals dabei ist, aber Rugby ist ja auch gar nicht unsere Sportart!“

SC 147 Essen