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Montag, 20 Nov 2017
 
 
Zweiter Spieltag in Ober- und Landesliga
Geschrieben von: Marius Knötel/Volker Grigo   
Montag, 21. September 2015 um 13:41 Uhr

Wieder ein 7:1 in der Landesliga

Für die alten Hasen des SC 147 (in Stammformation mit Ricky, Markus, Phillip, Jens und Marius) ging es am Wochenende nach Moers, wo man an den Erfolg des ersten Spieltages (wir berichteten) anknüpfen wollte.
Nach dem herzlichen Empfang in den komfortablen und gut eingerichteten Räumlichkeiten des Moerser SCs meldete Marius dann auch gleich Ansprüche an mit einem neuen persönlichen Highbreak beim Warmspielen. Nebenbei stellte der Gastgeber Brötchen und Kaffee bereit, sodass alle gut gestärkt und voll motiviert in die Matches starteten.

Als erster konnte Markus seine Partie beenden und erwischte mit einem deutlichen 2:0 einen sehr guten Start. Jens musste sich währenddessen gegen den Moerser Teamchef aus vielen Snookern rauskämpfen, konnte das Spiel aber dann durch konstantes Punkten mit 2:1 für sich entscheiden. Auch Ricky zeigte einmal mehr seine Klasse bei engen Frames, doubelte und safete sich zu einem glatten 2:0. Nebenan auf Tisch 1 brauchte Marius in einem umkämpften ersten Frame eine elend lange Schwarze mit Weiß von der Bande zum 1:0, danach ging auch der zweite Frame nach Essen zur 4:0 Halbzeitführung.

Nach Sonnenbad und Zumbabeschallung in der Pause beschäftigte Marius seinen Gegner dann hauptsächlich mit Punkte zählen und war schnell mit 2:0 durch, sodass dem SC 147 die drei Punkte nicht mehr zu nehmen waren. Markus ließ ebenfalls nichts anbrennen, Ricky dagegen musste sich mit 2:1 gegen den solide aufspielenden Harald geschlagen geben. Der für Jens eingewechselte Phillip fand zwar an diesem Tag nicht ganz zu seiner Form, spielte aber strategisch klug und machte mit seinem taktisch geprägten 2:0 gegen Rüdiger letztlich das 7:1 perfekt.

Der SC 147 3 steht nun auf Platz 1 der Tabelle mit 6 Punkten und 14:2 Partien.

5:3 zuhause für die Zweite

Mit der Zweiten siegt man besser! Mit einer echten Energieleistung im zweiten Durchgang ringen wir die zuvor zurecht hoch eingeschätzten Mörsianer nieder und setzen uns in der Spitzengruppe der Dritten Liga fest – Enes profiliert sich nach widrigen Umständen als Matchwinner, Jan wäre besser im Bett geblieben und der Rest liefert brav einfach nur Ergebnisse ab. Jetzt gilt es diesen Trend im letzten Spiel vor der Länderspielpause gegen die Reste von Wuppertal zu bestätigen, und schwupp, hätten wir einen perfekten Saisonstart. Man darf ja wohl mal träumen…

Sonntagmorgen ist aber erstmal Aufräumen angesagt, so ein gelbes GST-Turnier über 20 Zeitstunden fordert natürlich seinen Tribut an Material und Mensch, so sieht man unserer Vorsitzenden und den Joachims das Rund-um-die-Uhr-Catering deutlich an, unser Clubhaus erstrahlt aber in Rekordzeit wieder in vorzeigbarem Glanz und wir kriegen es sogar wieder einmal hin, unseren Gästen ein außergewöhnliches und in dieser Form wahrscheinlich bundesweit einmaliges Frühstücksangebot in den Niederungen der Landesverbände anzubieten: „Chapeau“, und auch an dieser Stelle ist da mal ein dickes fettes „Dankeschön!“ angebracht

Dann müssen wir noch kurz den Ismail vonne Nachtschicht wecken fahren, Enes begrüßen und dem Jan gute Besserung wünschen, und schon kann es losgehen, wenn auch die ausgefeilten und akribisch vorbereiteten Aufstellungs- und Taktikpläne unseres Käpt‘n durchkreuzt sind und er sich kurzfristig für eine geänderte Startvier entscheidet: Ismail macht im Hinterzimmer kurzen Prozess mit Herrn Deutschmann und bringt uns – unnötig zu erwähnen, aber mittlerweile Tradition – nach 20 Minuten in Führung. Der Stadtschreiber wehrt sich am beheizten 3er gegen den Masters-Landesmeister nach Kräften, verschießt im ersten Frame gar den Frameball auf Schwarz, muss aber in Summe nach einer Stunde folgerichtig das Knie beugen. Käpt’n Kunze macht an der 2 im Zuschauerraum einen auf Comebacker und dreht gegen Volker (den aus Moers) sein Match auf 2:1 nach Rückstand und pumpt uns in Front. Ja, und der Jan würde heute wohl nicht mal den berühmten Lieferwagen treffen, noch schwer gezeichnet von seiner Malariainfektion schleppt er sich mit Wadenwickeln um den Tisch herum und versucht dennoch alles, um seinem Team zu helfen. Im letzten Frame muss er von den Umstehenden bereits gestützt werden, hustet kurz noch Blut auf den Bluespot und darf sich dann nach der dennoch überraschend knappen Niederlage gegen Karl wieder seiner Genesung widmen. 2:2 zur Pause, durchatmen, ein 8:0 wird das hier also schonmal nicht mehr…

Im zweiten Durchgang sieht der Stadtschreiber dann einerseits früh gegen Volker (der aus Moers) seine Felle davon schwimmen, weil der Gegner nahezu alles angeht und auch nahezu alles weglocht, andererseits sieht er den osmanischen Blitz immer wieder schelmisch durch den Türrahmen lugen und auch baldigst eiskalt lächelnd den Gang zu den Brötchen antreten: wieder Führung für uns, 3:2, und nachher der lapidare Kommentar Ismails, eine „einfache 100 verschenkt“ zu haben – First World Problems… Also Fäuste hoch anner Drei, Umschalten auf C-Spiel, soll heißen nix mehr versuchen, Safe spielen bis der Arzt kommt und das Dingen irgendwie gewinnen – klappt dann auch überraschend gut, den ersten Frame holt sich der Stadtschreiber nach 40 Punkten Rückstand auf Pink und im zweiten macht er dann auch irgendwie einiges richtig und sichert uns mit dem 4:2 erstmal das Unentschieden.
Unser Käpt’n unterliegt dann im Publikumsbereich gegen den Dietmar Smolka, und so ist es an Enes im finalen Match, die Weichen für den weiteren Saisonverlauf zu stellen. Trotz aller Querelen im Vorfeld, vergeblicher Pünktlichkeitserziehung und „alles-für-den-Dackel“-Diskussionen drückt unser Nachwuchstalent sein Spiel am Ende durch und bezwingt Michael D. zum finalen 5:3 Siegtreffer. Leider geil!

Am Ende bleiben die üblichen Dispute über die Anwendung der Miss-Regel und die Erkenntnis, dass wir vielleicht sogar noch besser werden könnten, wenn wir irgendwann mal unserer erste Offensivlinie auf den Platz schicken könnten. Na ja, für eine Notelf machen wir das doch eigentlich ganz ordentlich momentan, immerhin sind wir Zweiter, haben beide Auftaktpartien gewonnen und aktuell auch noch keinen Angstgegner in der Liga ausmachen müssen.
Aber Obacht: Das nächste Spiel ist immer das Schwerste!

SC 147 Essen 2 findet ihr in der Tabelle nun auf Platz 3.

SC 147 Essen